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4. Tag: Vom Mt Cook nach Portobello
Mount CookPortobello 340km

Moeraki Boulder im WasserNach den herrlichen Wanderungen gestern, verlassen wir die beeindruckende Bergwelt und kehren auf der Provincal Road 83 zur Küste zurück. Heute erreichen wir die Region Coastal Otago.

Treibgut bei OamaruUnseren ersten, längeren Zwischenstopp legen wir bei Oamaru ein und gehen vom Parkplatz aus zum Strand, suchen Muscheln und staunen darüber was das Meer an Land geschwemmt hat.

Unser Weg führt uns der Küste entlang auf dem Highway 1 bis zu den Moeraki Boulders. Von diesen am Strand liegenden großen Gesteinskugeln, die einen Umfang von bis zu drei Metern haben können, ist man entweder total begeistert und schießt unzählige Fotos oder man schüttelt ungläubig den Kopf und fragt sich warum der Reisepartner so völlig aus dem Häuschen ist.
Moeraki Boulder am Strand eingesunkener Moeraki Boulder ausgehölter Moeraki Boulder
Wir wollen heute noch viel erleben, daher müssen wir uns von den Moeraki Bouldern trennen und weiter nach Norden fahren. Damit unsere Schlafstätte bereitet ist, stellen wir in Portobello nur eben unser Zelt auf und dann geht es weiter zum Highlight des heutigen Tages.
Auf der Otago Peninsula besuchen wir die Albatrosse. Diesen Tieren kann man bei ihren majestätischen Flügen stundenlang zusehen. Im Royal Albatross Centre erhalten wir viele Informationen über das Leben dieser schönen Vögel.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fahren wir noch zu der hier ansässigen Pinguin Kolonie. Jeweils in der Dämmerung kann man die Gelbaugen Pinguine am besten beobachten. Morgens verlassen sie Ihre Höhlen und am Abend kommen sie von nach einem Tag im Meer, den sie mit Futtersuche verbracht haben wieder zurück an Land. Diese Pinguine leben in Höhlen, die sich in einem Hang befinden. Wir haben genug Zeit beim Heimweg der Pinguine zu zusehen. Erst müssen die kleinen befrackten Gesellen den Strand überqueren und dann auch noch den Hang erklimmen. Pinguine sind eindeutig nicht für das Leben an Land gedacht, es ist ein sehr mühevoller Weg.
 
  • Die Maoris kannten den höchsten Pass über die Southern Alps schon lange, bevor Arthur Dudley Dobson den Pass als Verbindung zwischen Ost und Westküste der Südinsel entdeckte.
    Der Arthur’s Pass Nationalpark hat zwei Gesichter. Das östliche Gebiet wird von breiten Flussbetten und ausgedehnten Wäldern bestimmt. Die westliche Seite des Parks, in der es häufig regnet ist von tiefen Flüssen, die durch dichten Regenwald fließen geprägt. In der Mitte befindet sich ein alpines Traumland mit schneebedeckten Gipfeln, Gletschern und Geröllfeldern.
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