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James Cook Seefahrer und Entdecker (Teil 3 und Teil 4)
Seefahrer und Entdecker, Draufgänger und Held - berühmt wurde James Cook durch drei Expeditionen, die ihn in den im 18. Jahrhundert weitgehend unentdeckten Pazifikraum führten. Im zweiten Teil der Dokumentation segelt der Seefahrer James Cook mit seinem beschädigten Schiff "Endeavour" von der australischen Küste in das zu den Niederlanden gehörende Batavia.
Hier infiziert sich die Mannschaft mit vergiftetem Trinkwasser. Zahlreiche Matrosen sterben. Cook kehrt nach England zurück, wo er als Held gefeiert wird. Doch er bricht erneut zu einer Expedition auf. Dieses Mal will er eine Nordwestpassage finden, die die weiten Handelswege zwischen Europa und Asien abkürzen soll. Wegen des strengen arktischen Winters muss er auf der Pazifikinsel Kauai anlegen. Dort wird er am 14. Februar 1778 von Einheimischen ermordet.
Mit Mühe können James Cook und seine Mannschaft die schwer beschädigte "Endeavour" aus dem Great Barrier Reef befreien. Cook schließt dabei Bekanntschaft mit den einheimischen Aborigines. Nach zwei Monaten wird die Reise mit der notdürftig reparierten "Endeavour" fortgesetzt. Am 10. Oktober erreicht das Schiff Batavia, damals Niederländisch-Indien, wo es repariert werden kann. Aber vergiftetes Trinkwasser verwandelt die "Endeavour" in ein Totenschiff. Cook verliert ein Drittel seiner Mannschaft.
Zurück in der Heimat wird der erfolgreiche Seefahrer als Held gefeiert. Die brillanten See- und Landkarten Cooks prädestinieren den nun zum Commander ernannten Seefahrer zur Übernahme eines neuen Kommandos. Am 13. Juli 1772 nimmt James Cook von Plymouth aus mit zwei Schiffen Kurs auf Kapstadt. Während der nächsten drei Jahre sondiert er drei Ozeane und fügt der Weltkarte ein weiteres Drittel hinzu. Dies machte ihn zum unumstrittenen Helden in der Heimat.
Die Verantwortung und der Erfolg haben jedoch ihren Preis. Cook verliert die Kontrolle über sein Handeln, er wird besessen von seinem Entdeckerdrang, ohne Rücksicht auf sich selbst und die Mannschaft.
Captain James Cook erhält den Auftrag für eine dritte große Reise. Er macht sich auf die Suche nach der Nordwestpassage. Da die Frachten aus dem fernen Osten nach Europa stark zugenommen haben, soll eine kürzere Route im Norden gefunden werden, um Englands Vorherrschaft im Teehandel zu sichern. Auf der Reise durch den Pazifik Richtung Norden landet Cook am 20. Januar 1778 auf Kauai, einer Inselgruppe, der er den Namen Sandwich-Inseln gibt. Das heutige Hawaii wird die letzte große Entdeckung von James Cook.
Er ist aber längst nicht am Ziel, sondern segelt weiter entlang der amerikanischen Küste, überquert den Pazifik Richtung Asien und Sibirien, bis er schließlich wegen des arktischen Winters zu den Sandwich-Inseln zurückkehren muss. Ende Dezember landet er in der Kelakekua-Bucht und wird wie ein Gott empfangen. Als die "Resolution" nach ihrer Weiterfahrt wegen eines Mastbruchs umkehren muss, sehen sich Cook und seine Crew einer wachsenden Feindseligkeit der Hawaiianer gegenüber. Es kommt zum gewaltsamen Konflikt, als Cook den Häuptling der Eingeborenen als Geisel nimmt. Im darauf folgenden Kampf wird der größte Entdecker und Seefahrer seiner Zeit getötet.
Sendebeschreibung von arte
 
 
  • Rakiura NationalparkBei der Unberührtheit und Leere Stewart Islands hat man das Gefühl der Rakiura Nationalpark erstreckt sich über die ganze Insel. Dieser Eindruck stimmt fast, immerhin nimmt der Nationalpark 85% der Fläche Stewart Islands in sich auf.
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