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Kahurangi Nationalpark
Kahurangi NationalparkDer Kahurangi Nationalpark ist vor allem bei Botanikern und Wanderern beliebt. Im zweitgrößten Nationalpark Neuseelands kommen mehr als die Hälfte aller endemischer Pflanzen vor, mehr als 80% der neuseeländischen Alpenblumen sind hier zu finden und 67 Pflanzenarten kommen weltweit nur in dieser Region vor. Die reichhaltige Pflanzenwelt bietet Vögeln eine ergiebige Nahrungsquelle und so kann man im Kahurangi auch auf viele verschiedene einheimische Vogelarten stoßen. Aber auch Riesenlandschnecken können entdeckt werden, die Fleisch fressenden Tiere, gelten als lebende Fossilien seit über 200 bis 300 Millionen Jahren haben die Tiere ihr Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert.
Am besten kann man die Natur auf einer der mehrtägigen Wanderungen durch den Nationalpark erleben. Mit dem Heaphy Track führt ein Great Walk durch den Park. Einige unverzagte Wanderer schließen an die 4-6-tägige Wanderung noch den Wangepeka Track an und erleben somit auf der 8-10-tägigen Wanderung subtropische Regenwälder, Tussockgras-Landschaften, Flusstäler, herrliche Gipfelaussichten und Küstenlandschaften. Jedes Jahr folgen mehr als 4.000 Wanderer der uralten Route durch die Wildnis Neuseelands.
Mit der Tasman Wilderness Area bietet der Kahurangi Nationalpark ein sehr schönes Wandergebiet für erfahrene Wanderer. Auf den unmarkierten Routen kann man fern ab von Anderen die Natur genießen. Allerdings sollten sich nur wirklich erfahrene Wanderer in die neuseeländische Wildnis begeben, denn die Vegetation kann einen nahezu verschlucken.
Der Kahurangi Nationalpark zieht auch Höhlenforscher an, sowohl Laien als auch Wissenschaftler sind von den hier vorhandenen Höhlensystemen beeindruckt. Die schönsten Höhlen kann man im Mount Owen entdecken, viele der Gänge sind auch heute noch nicht erforscht und bieten somit absolutes Neuland. In den Höhlen kann man die Kahurangi Höhlen Spinne finden, eine der seltensten Spinnenarten weltweit, die mit ihren bis zu 12 Zentimeter langen Beinen eine sehr beeindruckende Größe erreicht.
Informationen zu Unterkünften im Gebiet finden Sie in unserem Reiseführer.

 
  • Der kleine Ort Bulls verdankt seinen Namen einem seiner ersten Siedler dem Holzschnitzer und Ladenbesitzer James Bulls.
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