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Te Urewera (Nationalpark)
Der Hauptanziehungspunkt des Te Urewera Nationalparks ist der schöne Waikaremoana See. Auf Grund seiner Größe und Form erinnert er sehr an Fjordlandschaften und teilweise kann man sich gar nicht vorstellen, dass man sich an einem Binnengewässer befindet. Bäume säumen das Seeufer und kleine versprengte Insel finden sich immer wieder auf der Wasseroberfläche und ziehen den Blick an. Am Panekiri Bluff ragen die Felsen steil bis 600m hoch in den Himmel und Wasserfälle stürzen sich beeindruckend in den See.
Der Waikaremoana Lake wurde vor etwa 2.200 durch einen gewaltigen Erdrutsch gebildet. Die verschobenen Erdmassen blockierten den Waikaretaheke River und so bildete sich der bis zu 250 Meter tiefe See. Die Mythologie der Maoris gibt für die Entstehung des Lake Waikaremoana eine andere Erklärung:
Die Häuptlingstochter Hau-Mapuhia sollte ihrem Vater, dem Häuptling Mahu aus einer Quelle Wasser holen. Wie es bei Kindern vorkommt, hatte das Mädchen keine Lust und antwortete ihrem Vater, er solle sich sein Wasser selber holen. Der verärgerte Häuptling ging selber zur Quelle und wartete dort. Als seine Tochter, auf der Suche nach ihm, zu der Stelle kam, ertränkte der wütende Vater das Mädchen. Hau-Mapuhia verwandelte sich in einen Taniwha, einen Wassergeist und versuchte, wie alle Wassergeister, zum Meer zu gelangen. Auf ihrem Weg stieß Sie jedoch immer wieder auf unüberwindbare Hindernisse und schuf so verzweifelt einen Arm des Sees nach dem anderen. Schließlich gelang es ihr bei Onepoto den Berg zu durchbrechen, doch in diesem Moment ging die Sonne auf und die Strahlen versteinerten sie. Bis heute liegt der versteinerte Taniwha im Abfluss des Lake Waikaremoana.

Highlights des Te Urewera Nationalparks:

Tauchen Sie ein in den uralten, mystischen Wald, im Te Urewera Nationalpark liegt der größte Wald mit einheimischen Pflanzen der Nordinsel. Die Gebirgskämme sind mit Silver und Mountain Beeches (Buchen) bedeckt. Etwas tiefer wechselt die Vegetation und man findet Red Beech (Buchen), Rimu, Rata, Tawa und Kamahi. In diesem zauberhaften, der Natur überlassenen Wald kann man fast alle einheimischen Vögel Neuseelands antreffen, selbst die selten vorkommenden Whio (Blauente), Kaka (ein Bergpapagei) und Karearea (Neuseeland Falke) haben hier eine Heimat gefunden.

Erlebnisse im Te Urewera Nationalpark:

Wandern

Wie so häufig in den neuseeländischen Nationalparks ist Wandern eine Hauptaktivität. Vom Visitor Centre in Aniwaniwa führen viele kurze und lange Wege in den Nationalpark.
Wer den Park ausführlich erleben möchte bricht zum Waikaremoana Track auf, einem der neun Great Walks Neuseelands.
Wer kürzere Wanderungen bevorzugt sollte sich vom Lake Waikaremoana auf die 4km lange Wanderung zum Lake Waikareiti aufmachen. Auf dem hügeligen Weg durch den Wald kommt man vor allem an Rot- und Silberbuchen vorbei aber auch den ein oder anderen mächtigen Rimu kann man bestaunen. Am Lake Waikareiti laden Ruderboote zu einer Paddeltour ein.

Angeln und Bootsausflüge

Im See tummeln sich Regenbogen- und Bachforellen, ausgerüstet mit Angel und einer Angellizenz ist das Abendbrot schon gesichert. In Neuseeland ist Angeln bei Jung und Alt eine beliebte Freizeitbeschäftigung und so trifft man fast überall an den Fluss- und Seeufern auf Angler. Eine Angellizenz erhält man häufig im nächstgelegenen Geschäft oder im Visitor Centre.
Rudern
Foto von: Ian Trafford
Bei soviel Wasser ist es kein Wunder, dass Kajaktouren im Te Urewera Nationalpark sehr beliebt sind. Zahlreiche Anbieter verleihen Boote oder bieten geführte Touren an. Am kleineren Lake Waikareiti verleiht das Department of Conservation Ruderboote.

Jagen

Im Park leben zahlreiche, eingeführte Tiere, wie Rotwild, Wildschweine und Ziegen. Um den Bestand in der Balance zu halten werden regelmäßig Jagden veranstaltet, bzw. Jagdlizenzen werden vergeben.

Unterkünfte rund um den Park in den Region Hawkes Bay und Eastland finden Sie in unserem Reiseführer.
 
  • "Matschkuchen" und matschig muss er Innen auch sein. Für Schokoladenfans ein wahrer Hochgenuss. Ein sehr leckerer, massiver Schokoladenkuchen.
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