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Egmont (Nationalpark)

Der Egmont Nationalpark erstreckt sich rund um den Gipfel von Mount Egmont/Taranaki. Der 2.518m hohe Mount Taranaki gilt als einer der symmetrisch geformten Vulkane weltweit. Sein Gipfel ragt sozusagen Lehrbuchmäßig in den Himmel, nur der Fantham’s Peak ein Nebenschlot stört die perfekte Symmetrie.

Der als schlafend geltende Vulkan liegt relativ weit entfernt von den anderen beeindruckenden Vulkanen Neuseelands, dem Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe. Die Maoris erklären dieses mit einer zauberhaften Legende:

Früher lebte der Mount Taranaki zusammen mit den Vulkanen Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe zusammen auf der Südinsel. Mount Egmont machte Annäherungsversuche bei Pihanga, einem hübschen Hügel, den sie alle sehr verehrten. Eifersüchtig blies Tongariro seinen Gipfel weg. Taranaki floh nach Westen, auf seiner Flucht schuf er den Whanganui River und kam an seinem heutigen Standort zur Ruhe. Dort lebt er jetzt getrennt von den anderen Vulkanen.

Highlights des Egmont Nationalparks:

Der schneebedeckte Gipfel des Mount Taranaki zieht alle geologisch Interessierten magisch an. Bis auf eine kleine Unebenheit, dem seitlichen Krater Fantham’s Peak, ist der Taranaki eine symmetrische Schönheit. Häufig wird der Mount Taranaki als der meist bestiegenste Berg Neuseelands beschrieben, bietet er auch Nichtbergsteigern eine umsetzbare Gipfelherausforderung.
Für botanisch Interessierte ist der Mount Taranaki eine gute Möglichkeit die Veränderung der Vegetation in den einzelnen Höhen zu betrachten. In den unteren Waldgebieten treten Rimu und Rata Bäume auf, diese machen langsam Platz für Kamahi Totara und Kaikawaka Bäume.
Der Goblin Forest (Kobold Wald), in den mittleren Abhängen, hat seinen Namen von den knorrigen und dick bemoosten Bäumen. In diesem Teil des Waldes ist man darüber erstaunt, dass einem keine Feen oder sonstige Zauberwesen über den Weg laufen. Man versinkt völlig in einer anderen Welt und wer weiß vielleicht erwacht der ein oder andere Baumstamm in der Nacht doch zum Leben und treibt als Kobold seine Scherze.
Oberhalb der Baumgrenze wachsen alpine Büsche und Pflanzen. Ein ausgedehntes Wanderwegsystem sorgt für einen guten Zugang zu der einzigartigen Schönheit des Berges

Erlebnisse im Egmont Nationalpark:

Wandern

Der Egmont Nationalpark bietet hervorragende Wandermöglichkeiten, je nach Geschmack kann man zu einer kurzen Wanderung am Berg aufbrechen oder ihn in 3-5 Tagen umrunden. Aber unabhängig wofür man sich entscheidet, die Gegend ist bekannt für ihre schnellen Wetterwechsel und daher sollte auf alle Wanderungen eine komplette Wanderausrüstung mitgenommen werden.
Reisende mit mehr Zeit sollten sich auf den Pouakai Circuit begeben und in ca. drei Tagen den Berg umrunden. Genießen Sie die Vielfalt der Landschaft und brechen Sie auf zu einer Wanderung durch den Wald, durch Tussockgras, durch Feuchtgebiete, durchqueren Sie den Kaiauai und gehen Sie als letzter Höhepunkt der Wanderung über die Hängebrücke am Waiwhakaiho River.
Gilt der Mount Egmont zwar als der am meisten bestiegene Gipfel Neuseelands, so sollten sich aber doch nur konditionsstarke Wanderer bei gutem Wetter an den Aufstieg wagen. Der Aufstieg führt an sehr steilen und matschigen Stellen vorbei.
Auf keinen Fall versäumen sollte man eine Wanderung durch den Goblin Forest, denn wer weiß vielleicht treffen Sie dort doch auf die ein oder andere Elfe.

Skifahren

Auf der Ostseite des Mount Taranakis liegen die Skigebiete des Stratford Mountain Club in der Zeit von Juni bis Oktober genießen dort viele Neuseeländer und Gäste aus anderen Ländern "den Tanz auf dem Vulkan" mit Skiern.

Direkt im Egmont Nationalpark befinden sich einige einfache Wanderhütten aber auch zwei privatbetriebene Lodgen, weitere Unterkünfte in der Region Taranaki finden Sie in unserem Reiseführer.
 
  • Kathedrale ChristchurchEndlich im Land der Träume angekommen. Nachdem die Einreiseformalitäten erledigt sind, das Gepäck eingesammelt ist, geht es zur Übergabe des Mietwagens. Gepäck verstauen und nun geht es endlich los.

    Jetzt schön vorsichtig in den Linksverkehr einordnen, der Beifahrer ist ausnahmsweise dazu aufgefordert den Fahrer zu unterstützen. Heute fahren wir nicht weit, nur bis zu unserem im voraus gebuchten Hotel, es ist sehr angenehm für die erste Nacht ein festes Dach über dem Kopf zu haben und genau zu wissen wo man an diesem Tag übernachtet.

    weiter …