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Bridge to Nowhere
Bridge to NowhereEine solide Brücke mitten im Nichts.
Keine Straße weit und breit, auf beiden Seiten der Brücke wuchert das Grün der neuseeländischen Wildnis. Tief im Wald des Whanganui Nationalparks liegt diese ca. 3m breite Straßenbrücke. Der Anblick ist so bizarr, dass die Brücke mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden ist. Doch keine Sorge durch ihre abgeschiedene Lage schränkt sich die Besucherzahl ganz von selbst ein.
Doch wie kam es zu dieser Brücke im Nichts?
Das abgeschiedene Mangapurua Tal wurde 1919, für aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrte Soldaten, als Farmland freigegeben. Eine hölzerne Hängebrücke führte in das entlegene Tal, die benötigten Materialien mussten mühsam, zu Fuß oder auf dem Pferderücken, über die Brücke transportiert werden. Nach jahrelangen Beschwerden, der Talbewohner wurde 1936 die Mangapurua Bridge, wie die Bridge to Nowhere eigentlich heißt, fertig gestellt. Doch der Boden des Mangapurua Tals erwies sich nicht als geeignet für die landwirtschaftliche Nutzung. Nach Jahren der Entbehrung und Mühsal hatten bis 1942 fast alle Familien das Leben im Mangapurua Tal aufgegeben. Nach einer großen Flutwelle im Januar 1942 entschied die Regierung keine weiteren Mittel in die Instandsetzung der Straße in das abgelegene Tal zu stecken und so verließen auch die letzten Siedler ihre Farmen. Die einheimische neuseeländische Pflanzenwelt eroberte die gerodeten Flächen und die Straße schnell zurück und so entstand die Bridge to Nowhere.

Die Bridge to Nowhere ist entweder mit dem Jetboot von Pipiriki oder Whakahoro zu erreichen. Es bietet sich aber auch eine herrliche zweitätige Wanderung entlang des Mangapurua Tracks an, der Weg führt in den schönen Whanganui Nationalpark. Von der Brücke aus hat man einen fantastischen Blick auf den Wald und auf den tief unter der Brücke fließenden Fluss. Ganz schnell wird man von der Schönheit des Parks gefangen genommen und entschließt sich auf der Whanganui River Journey, einer mehrtägigen Kanu- oder Kajaktour, den Whanganui Nationalpark in seiner gesamten Faszination zu erleben.

Und wo kann man sich nach dem "Nirgendwo" gut erholen? Fragen Sie unseren Reiseführer.

 
  • Ist gelebte Kultur. In dem kleinen Dorf Whakarewarewa leben Maoris im Einklang mit ihrer ursprünglichen Kultur und vermitteln diese gleichzeitig an die Besucher. Für Besucher ist das Dorf von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
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