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Kulinarisches in Rotorua
Wer einmal eine traditionelle Maori Mahlzeit erleben möchte, ist in Rotorua genau richtig. Viele Hotels aber auch andere Veranstalter bieten ein traditionelles Hangi an.

Hangi:
Ein Hangi wurde und wird auch noch heute zu besonderen Anlässen zubereitet. Dabei wird das Essen in einer Grube in der Erde gegart. Die gesamte Zubereitung nimmt ungefähr sieben Stunden in Anspruch.
Zuerst werden Steine (am besten Vulkangestein) in einem Holzfeuer erhitzt. Für das Feuer wird für gewöhnlich Holz vom Teebaum genommen. Die heißen Steine werden vorsichtig in eine Grube gehoben auf diese Steine wird ein Korb mit dem vorbereiteten Essen gehoben. Der Korb wird dann mit nassem Stoff und dann mit nassen Säcken bedeckt. Dann wird das ganze mit Erde bedeckt. Die Kombination aus heißen Steinen und nassem Stoff erzeugt Dampf, der durch die Erdabdeckung nicht entweichen kann. Das Essen wird so unter der Erde in Dampf gegart.
Der Korb wird zuerst mit Fleisch (Schwein, Lamm, Hühnchen oder Fisch) gefüllt. Anschließend kommt noch Gemüse in den Korb, dafür werden Kumara (Süßkartoffeln), Kartoffeln, Kürbis oder Mais genommen. Diese Füllung ergibt ein köstliches Mahl.
Aber nicht nur Hangi ist typisch für die Maoris. Das Maori Dorf Whakarewarewa wird von geothermischen Einflüssen bestimmt. Die Erdwärme wird auch zum Kochen verwendet. In Whakarewarewa werden neben Hangis auch andere im Dampf gegarte Mahlzeiten angeboten.
Ein Besuch in Rotorua ist auf jeden Fall immer ein besonderes Erlebnis. An diesem Ort kann man die Kraft der Erde erahnen. Blubbernde Schlammlöcher oder farbige Silikat-Terrassen faszinieren den Besucher.
Rotorua Dampf Rotorua Terrasse
Unser Reiseführer bietet weitere Informationen zu Rotorua.
 
  • Kahurangi NationalparkDer Kahurangi Nationalpark ist vor allem bei Botanikern und Wanderern beliebt. Im zweitgrößten Nationalpark Neuseelands kommen mehr als die Hälfte aller endemischer Pflanzen vor, mehr als 80% der neuseeländischen Alpenblumen sind hier zu finden und 67 Pflanzenarten kommen weltweit nur in dieser Region vor. Die reichhaltige Pflanzenwelt bietet Vögeln eine ergiebige Nahrungsquelle und so kann man im Kahurangi auch auf viele verschiedene einheimische Vogelarten stoßen. Aber auch Riesenlandschnecken können entdeckt werden, die Fleisch fressenden Tiere, gelten als lebende Fossilien seit über 200 bis 300 Millionen Jahren haben die Tiere ihr Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert.
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