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Hangi
Eine gute Gelegenheit um in die Tradition der Maoris einzutauchen ist die Teilnahme an einem traditionellen Hangi.
Hangi bezeichnet eine im Erdofen zubereitete Mahlzeit. Dazu wird zuerst eine Grube ausgehoben. Steine (am besten Vulkangestein) werden mit einem Holzfeuer (möglichst aus einheimischen Bäumen) erhitzt. Die heißen Steine werden vorsichtig in die Grube gehoben, darauf wird ein Korb mit vorbereitetem Essen gesetzt. Anschließend wird das Essen mit nassem Stoff und mit nassen Säcken bedeckt, die wiederum mit Erde abgedeckt werden. Durch die Kombination aus sehr heißen Steinen und nassem Stoff entsteht in der Grube sehr viel Dampf, der das Essen langsam garen lässt.
Hangi
Foto von: James Heremaia
Der Korb kann auf unterschiedliche Weise gefüllt werden, häufig besteht die unterste Schicht aus Fleisch (Lamm, Schwein, Hühnchen oder Fisch), darüber wird Gemüse gelegt, besonders beliebt sind Süßkartoffeln (Kumara) aber auch Kürbis und Mais. Aber die Varianten sind zahlreich und es besteht keine spezielle Vorschrift für die Befüllung der Körbe.
Hangis werden für gewöhnlich nur im Zusammenhang mit großen Festen zubereitet, so ist die Teilnahme an einem Hangi nicht nur ein kulinarischer Einblick in die Maorikultur, sondern man lernt auch andere Aspekte, wie Tanz und Musik kennen.
Als Reisender hat man eher selten das Glück von Maoris zu einem Hangi eingeladen zu werden. Allerdings bieten, insbesondere in Rotorua einige Veranstalter Hangis an, bei denen man einen Einblick in die Tradition der Maoris erhält.
Unser Reiseführer bietet Unterkünfte und mehr in Rotorua und im ganzen Land.
 
  • Der kleine Ort Bulls verdankt seinen Namen einem seiner ersten Siedler dem Holzschnitzer und Ladenbesitzer James Bulls.
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