In der Ferne zeichnen sich die schneebedeckten Gipfel der Berge ab und während der Fahrt durch den Fjord wechseln sich beeindruckende Wasserfälle und der dichte Regenwald ab. Die gesamte Szenerie spiegelt sich im glasklaren, tiefen Wasser des Doubtful Sounds und dazu ertönt immer wieder Vogelgesang aus dem Wald. Einmal in der absoluten Stille des Doubtful Sounds an Bord eines Schiffes aufwachen, ist eine Erfahrung im Leben, die man nicht auslassen sollte.
Ein Blick auf die Karte und natürlich der Name verraten wofür der Fjordland Nationalpark berühmt ist. Vierzehn scharfe Einschnitte zerklüften die Südwest-Spitze der neuseeländischen Südinsel. Diese Einbuchtungen ziehen sich in feinen Verästelungen bis tief in das Land. Dazu kommt noch der 350 km2 große Lake Te Anau und so ergibt sich aus der Luft eine sehr beeindruckende (Wasser-)Landschaft.
Entlang des Hollyford Rivers/Whakatipu Ka Tuka führt diese schöne, viertägige Wanderung bis hin zur Martins Bay. Diese Wanderung ist der einzige, längere Weg im Fjordland, der sich über die gesamte Streck auf nur geringer Höhe befindet (die höchste Erhebung ist der Homer Saddle mit 158m) und somit ganzjährig zu begehen ist.
Der Milford Sound ist der am einfachsten zu erreichende Sound im Fjordland allerdings beeinträchtigt das seine Schönheit in keinster Weise. Rudyard Kipling bezeichnete den Milford Sound als das achte Weltwunder.
In seinen Anfangstagen war Kaikoura eine Walfangstation. Heute erinnern das Fyffe House und das aus Walknochen gefertigte Eingangstor des Garden of Memories noch an diese Zeit.