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Possum

Mögen diese kleinen Pelztiere in europäischen Augen possierlich aussehen so sind in Neuseeland eine echte Plage. Die Tiere wurden ab 1837 zur Aufbau einer Fellindustrie nach Neuseeland eingeführt, einige Tiere konnten aus den Käfigen entfliehen oder wurden freigelassen und so nahm das Unglück seinen Lauf.

Aufgrund der fehlenden natürlichen Feinde und der scheinbar optimalen Lebensbedingungen für Possums haben sich die Tiere bis jetzt auf einen Bestand von 70 Millionen vermehrt haben.

Den Tieren fallen Nacht für Nacht 21.300 Tonnen Blattwerk zum Opfer, dabei fressen sie an demselben Baum bis zur Blattlosigkeit und der Baum stirbt aufgrund der fehlenden Regenerationsmöglichkeit ab. Bislang sind den Possums schon 80% der Pohutukawa-Bäume zum Opfer gefallen. Außerdem ernähren sich die Tiere von Vogeleiern und Jungvögeln, das hat besonders negativen Einfluss auf die Kiwi Population. Als Überträger einer Tuberkuloseart gefährden sie zu dem auch noch Rinder- und Schafsherden und somit den Hauptzweig der Exportwirtschaft.

Obwohl der neuseeländische Staat Jahr für Jahr Millionen für die Bekämpfung der Plage ausgibt ist den Tieren nicht beizukommen. So sollte man sich nicht darüber wundern, wenn Neuseeländer nicht gut auf diese Pelztiere zu sprechen sind und die Felle in vielen Geschäften zu kaufen sind.

 
  • Wie Vieles aus dem sozialen Bereich ist auch die neuseeländische Esskultur stark von den angelsächsischen Vorfahren geprägt. Das fällt besonders an den vielen verschiedenen Sorten Muffins und Cookies auf, die in der in England üblichen Größe angeboten werden.

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